Auf jedem Modul sammelt sich mit der Zeit Staub, Pollen und Blütenstaub. Problematisch wird es dort, wo sich Moos und Flechten am unteren Rand festsetzen: Sie verschatten ganze Zellreihen und kosten dadurch überproportional viel Leistung.
Regen wäscht die Fläche eines Moduls halbwegs frei – am unteren Rand läuft das Wasser aber ab und lässt Schmutz zurück. Genau dort wächst über die Jahre eine feste Kante aus Moos und Flechten.
Das ist mehr als ein Schönheitsproblem: Weil die Zellen in Reihe geschaltet sind, zieht eine verschattete Zellreihe die Leistung des gesamten Strangs nach unten. Ein schmaler bewachsener Streifen kann deshalb spürbar mehr kosten, als seine Fläche vermuten lässt.
Vorher
NachherSichtbarer Moos- oder Flechtenbewuchs am Modulrand · flache Dachneigung unter 20 Grad · Lage nahe Feldern, Bäumen oder Stallungen · Anlage seit mehr als drei Jahren ungereinigt · große Anlagen auf Hallen und Scheunen.
Steiles Dach und freie Lage · Anlage optisch sauber, nur leicht staubig · letzte Reinigung liegt weniger als zwei Jahre zurück. In diesen Fällen sagen wir Ihnen das – und Sie sparen sich den Termin.
Schicken Sie uns ein Foto Ihrer Anlage per WhatsApp. Oft lässt sich schon daran erkennen, ob eine Reinigung sinnvoll ist.
Bei sichtbarer Verschmutzung ja – vor allem Moos und Flechten am unteren Modulrand kosten messbar Leistung, weil sie ganze Zellreihen verschatten. Bei einer Anlage, die nur leicht staubig ist, ist der Effekt gering. Wir sagen Ihnen bei der Besichtigung ehrlich, ob sich die Reinigung bei Ihnen rechnet oder ob Sie sich das Geld sparen können.
Als Faustregel alle zwei bis drei Jahre. Häufiger lohnt es sich bei flacher Dachneigung, in der Nähe von Feldern, Bäumen oder Stallungen – dort setzt sich deutlich mehr fest. Bei steilen Dächern mit viel Regen reicht oft ein längerer Abstand.
Nicht bei richtiger Ausführung. Wir arbeiten ohne Hochdruck und ohne aggressive Reiniger, mit weichen Bürsten und entmineralisiertem Wasser. Hochdruck kann die Dichtungen und die Antireflexschicht beschädigen – davon raten wir ausdrücklich ab.
Weil normales Leitungswasser Kalk hinterlässt. Auf einem Solarmodul wäre ein Kalkschleier kontraproduktiv – er reduziert genau das, was Sie verbessern wollten. Entmineralisiertes Wasser trocknet rückstandsfrei ab.
Ja. Gerade auf dem Hümmling und im ländlichen Emsland stehen viele große Anlagen auf Wirtschaftsgebäuden. Bei größeren Flächen wird die Reinigung pro Quadratmeter günstiger, und der Ertragseffekt ist in absoluten Zahlen deutlich höher.